FAQs zur Firmung

(Frequntly Asked Questions - meistegestellte Fragen)

Wir möchten Ihnen und Euch erste Fragen gerne vorab beantworten.

Sollten sich weitere Fragen ergeben oder Fragen noch offen geblieben sein, so steht Frau Humm gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Wie alt muss ein Firmling sein?

In der Diözese Speyer und somit auch in unserer Pfarrei wird das Sakrament der Firmung ab 15 Jahren gespendet.

Muss die Vorbereitung auf die Firmung überhaupt sein?

Ja, denn in der Vorbereitung auf die Firmung können Jugendliche sich mit ihrem Glauben und ihren Fragen an das Leben auseinandersetzen und sie zeigen, dass es ihnen mit der Firmung ernst ist.

Wer gut Fußball spielen will, geht ja auch zum Training.

Wann und wo finden die nächsten Firmungen statt?

Die Firmtermine werden jedes Jahr von den Pfarreien in Abstimmung mit dem Ordinariat in Speyer festgelegt.

Die nächste Firmung in unserer Pfarrei findet voraussichtlich im 2. Quartal 2022 (zwischen Ostern und Sommerferien 2022) statt.

Die genauen Termine werden vom Bistum Speyer vergeben. Die Vergabe erfolgt voraussichtlich im 2. Halbjahr 2021.

Wie läuft die Firmung ab?

Die Firmung wird vom Bischof oder Weihbischof gespendet.

Sie findet während eines feierlichen Gottesdienstes nach der Predigt und vor der Eucharistie statt.
Nach dem Taufbekenntnis der Firmlinge breitet der Bischof/Weihbischof die Hände über jedem Firmling aus und ruft den Heiligen Geist auf ihn herab.
Es folgt die eigentliche Firmung. Hierbei legt der Bischof/Weihbischof seine Hände auf den Kopf des Firmlings, zeichnet ihm mit Chrisam ein Kreuzzeichen auf die Stirn und spricht dazu die Worte:
                "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."
Der Firmling antwortet mit "Amen."
Während der Firmung legt der/die Firmpate/-in als Zeichen der Unterstützung seine/ihre rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.

Wer kann Firmpate werden?

Das Kirchenrecht der katholischen Kirche (CIC) empfiehlt ausdrücklich, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll (can. 893 § 2).
Dies ist eine Empfehlung aber kein Muss.
Der Firmling darf sich also seinen Paten oder seine Patin selbst aussuchen.

Der Firmpate/Die Firmpatin muss getauft und gefirmt sein und das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Pate oder Patin dürfen nicht die Eltern des Firmlings sein.

Ferner muss der Pate/die Patein ein Leben führen, das dem katholischen Glauben entspricht (can. 874).

Es ist auch möglich, sich ohne Firmpate/-in firmen zu lassen.

a) Kann ein evangelischer Christ das Patenamt übernehmen?

Nein und ja. Ein evangelischer Christ kann Firmzeuge sein, allerdings nicht allein. Zusätzlich braucht es einen katholischen Paten.

b) Kann jemand, der aus der katholischen Kirche ausgetreten ist, das Patenamt übernehmen?

Nein!

Wenn jemand vor einer öffentlichen Behörde erklärte, dass man nicht Mitglied der katholischen Kirche sein will, wird man wohl kaum in der Lage sein, den Firmling bei seinem Hineinwachsen in genau diese Gemeinschaft sowie seinem Bekenntnis zu dieser Gemeinschaft zu unterstützen und zu motivieren.

Welche Aufgaben haben die Firmpaten?

Die Patenschaft ist weitaus mehr als nur die Handauflegung bei der Firmung.

Firmpaten/-innen sollten sich im Vorfeld über die Vorbereitung und den Firmgottesdienst informieren und Kontakt zum Firmling haben - natürlich auch nach der Firmung.
Junge Menschen sollten sich an ihnen orientieren können und von ihnen Impulse für ein gelingendes Leben - auch im Glauben - erhalten.

Muss ich mich firmen lassen?

Jeder Firmling entscheidet das selbst.

Er oder sie sollte aber auf jeden Fall ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Pfarrei suchen.
Es besteht die Möglichkeit, an der Firmvorbereitung teilzunehmen und sich erst am Ende für oder gegen die Firmung zu entscheiden.
In den allermeisten Fällen können in dieser Zeit Missverständnisse geklärt und Fragen an Gott und das Leben so beantwortet werden, dass aus dem anfänglichen Zögern mehr und mehr die Bereitschaft wächst, sich firmen zu lassen.

Darf ich kirchlich heiraten, wenn ich nicht gefirmt bin?

Ja. Das Kirchenrecht spricht von einer 'Soll-Regel' (can. 1065 § 1 CIC), d.h. es ist erwünscht, aber nicht zwingend.
Meist wird vor der Trauung auch kein Nachweis der Firmung verlangt.

Kostet die Vorbereitung auf die Firmung etwas?

Weder die Vorbereitung selbst, noch die Firmung an sich kosten Geld.

Eine Kostenbeteiligung wird in vielen Pfarreien erbeten, z.B. um Materialkosten oder andere Aufwendungen abdecken zu können. Auch für das Firmwochenende wird üblicherweise ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben.

Am Geld soll es dabei aber nicht scheitern. Zuschüsse sind nach Absprache möglich.