Kirche Hl. Maria, Hilfe der Christen

Adresse: Industriestraße 61, Alsenz

Wissenswertes über die Kirche in Alsenz

(z.T. entnommen aus der Festschrift zum 60. Weihejubiläum am 6.10.1991)

Die Entscheidung in Alsenz eine Filialkirche der damaligen Pfarrei Oberndorf zu erbauen fiel, weil bis dahin die Katholiken von Winterborn, Kalkofen und Alsenz bei Wind und Wetter zum Gottesdienst und die Kinder zur Pfarrstunde nach Oberndorf gehen mussten. Ihnen wollte man den Weg verkürzen und erleichtern. Damals schien der Neubau einer Kirche unausweichlich, und so wurde am 29.09.1930 der erste Spatenstich getan und am 16.11.1930 vom Speyerer Bischof Dr. Ludwig Sebastian der Grundstein gelegt. Die Pläne der Kapelle wurden entworfen von Oberbauinspektor Winfried Blum aus Neustadt (gebürtig in Oberndorf).

Am 4. Oktober 1931 bereits wurde die Kirche ebenfalls von Bischof Dr. Ludwig Sebastian ihrer Bestimmung übergeben, der bereits am Vortag die Glocken feierlich geweiht hatte.
Wie dem Oberndorfer Kirchenbuch zu entnehmen ist, war der Bau nur nach Überwindung großer finanzieller Schwierigkeiten der kath. Bevölkerung möglich.
Man entschied sich die Kapelle der Muttergottes, der Helferin der Christen zu weihen, “weil Alsenz bitterste Diaspora ist, wo nur ganz wenige die Hände falten zu dieser guten, liebreichen Mutter, und weil wir gerade von ihr, die so wunderbar und mächtig ist, die wir Mutter von der immerwährenden Hilfe nennen, reichsten Segen, ja sogar Erneuerung des katholischen Geistes für die Pfarrei erwarten. Nebenpatron ist Maximus, weil ihm die ehemalige katholische, nunmehr protestantische, Kirche von Alsenz geweiht war.“

Bis dahin hatte Alsenz 400 Jahre lang keine eigene katholische Kirche mehr, seit der damalige Pfarrer Johann Friedrich Sensenschmidt mit dem größten Teil der Gemeinde zur „neuen Lehre“ übergetreten war.

1942 mussten die Alsenzer leider eine ihrer Glocken zur Einschmelzung hergeben.
Im Jahre 1986 wurde die Kirche außen und innen renoviert und am 09.09.1988 erhielt die Kirche endlich wieder eine zweite Glocke, die vom damaligen Generalvikar Hugo Büchler geweiht wurde.

Ein besonderes Fest beging die katholische Kirchengemeinde am Sonntag, dem 02.09.1990 Bischof Dr. Anton Schlembach nahm in der vollbesetzten Kirche die Weihe des neuen Altares vor.

Die Kirche verfügt über insgesamt 70 Sitzplätze.

Fotos der Kirche