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Montag, 04. Mai 2020

Wir haben unsere Segensorte der Pfarrei Heiliger Disibod im Blick

Auch wir planen derzeit an der Wiederaufnahme der ersten Gottesdienste, doch diese müssen behutsam und gewissenhaft vorbereitet werden. Wie der gute Hirte haben wir auch in dieser schweren Zeit der Corona-Pandemie unsere 23 Segensorte der Pfarrei Heiliger Disibod mit allen Gläubigen im Blick.

"Die Kirche, die Jesu wolle und beschütze, sei eine der Gemeinschaft, der Zärtlichkeit, der Güte und der Sanftmut. Der Sonntag des Guten Hirten, sei ein schöner Sonntag, ein Sonntag des Friedens und der Zärtlichkeit, denn der gute Hirte sorgt für uns, wie es in Psalm 23 heißt: Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen", so sprach auch Papst Franziskus zu uns am Sonntag des Guten Hirten.

Auch das Seelsorgeteam der Pfarrei Heiliger Disibod hat seine Gläubigen in den 23 Ortsgemeinden der Pfarrei im Blick. Im Blick bedeutet aber auch, dass beachtet werden muss, dass viele Gläubige zu der sogenannten Risikogruppe nach Angaben des Robert-Koch-Institutes gehören. Deshalb trifft sich das Pastoralteam mit dem Vorstand des Pfarreirates, um die weiteren Wege zu besprechen, die wohl bedacht sein müssen. Dabei müssen wir alle im Blick behalten, Jede und Jeder als wären sie die jeweils einzigen.    

Auch unser Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann begrüßt zwar die Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste, in seinen Augen wäre es jedoch falsch, verfrüht zur Normalität vor der Corona-Krise zurückkehren zu wollen. „Jetzt kommt es darauf an, das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.“ Die Infektionsgefahr durch das Virus sei immer noch groß. Der Bischof ruft uns Gläubigen dazu auf, „das Leben in und mit der Krise zu lernen“. Im Blick auf die vergangenen Wochen betont der Bischof, dass es richtig gewesen sei, die öffentlichen Gottesdienste vorerst auszusetzen. „Diese Maßnahme war nicht nur vernünftig, sondern entspricht auch unserem Glauben, der von der Verantwortung und der Solidarität lebt." Außerdem gilt weiterhin für alle Gläubigen, dass die Pflicht zum sonntäglichen Kirchgang für alle noch aufgehoben ist.

Auch in uns brennt das Verlangen nach Gemeinschaft, nach gemeinsamen Gottesdiensten, nach gemeinsamen Eucharistiefeiern, am besten ohne Einschränkungen, ohne Distanz, ohne Vorsichtsmaßnahmen. Das Virus SARS-CoV-2 hat vieles verändert und zwingt uns immer noch auf einen Abstand zueinander zu bleiben. Die letzten Infektionszahlen stimmen uns allmählich zunehmend positiver und hoffnungsvoll können wir bereits an erste Wiederaufnahmen denken. So erschien auch am Donnerstag, den 30.04.2020, ein Regenbogen über unserer Pfarrei Heiliger Disibod. Und auch hier zeigte sich, dass viele Gläubige in unserer Pfarrei miteinander digital vernetzt sind, denn in vielen Profilbildern und in vielen Statusnachrichten tauchten Bilder von diesem Regenbogen auf. Der Regenbogen als Zeichen des Friedens und der Verbundenheit, der uns gezeigt hat, wir gehören zusammen, wir bleiben miteinander verbunden und auch Gott hat seinen beschützenden Blick weiterhin auf uns und unsere Pfarrei gereichtet. Bleiben wir hoffnungsvoll und bleiben wir voller Vorfreude, wir finden gemeinsame Wege zueinander und miteinander. Sehen wir die Zeit der Corona-Pandemie auch als Chance, um weiterhin an dem Miteinander und der Gemeinschaft zu arbeiten, denn wir erleben gerade so schmerzhaft. was es bedeuten kann, wenn wir voneinander getrennt sind, wenn wir auf Distanz gehen müssen, wenn wir Abstand halten müssen. Das fühlt sich nicht nur komisch an, das ist für uns so ungewohnt, so unbegreiflich. Schätzen wir daher umso mehr die zarten Pflänzchen, die gerade aufblühen, die Hoffnung sind auf dem steinigen Weg der Überwindung aller Einschränkungen. Auch der Weg unseres Hirten Jesus Christus war stets kein einfacher, auch er musste so vieles Ertragen und Aushalten. Aber er hat uns nie vergessen und selbst in seiner schwersten Stunde, hat er um Vergebung für uns gebeten. Gehen auch wir miteinander behutsam um, denken wir nicht nur an unsere Bedürfnisse, seien wir Hoffnung und Zuversicht für unsere Mitmenschen. Wir blicken hoffnungsvoll auf die kommenden Wochen und sind im täglichen Gebet mit Ihnen, mit unserer Pfarrei und allen Menschen verbunden.

Gott segne Sie und Ihre Wege und so können wir hoffnungsvoll auch die Wege abwarten, die sich in nächster Zukunft ergeben werden.        

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