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Freitag, 01. Mai 2020

Erstmals wieder öffentliche Gottesdienste im Bistum Speyer

Generalvikar Andreas Sturm: "Behutsamer Einstieg in die Wiederaufnahme gemeinschaftlicher Gottesdienste"

Generalvikar Andreas Sturm weist darauf hin, dass die Umsetzung einiges an Kraft, Geduld und Organisation sowie eine hohe Disziplin von allen Mitfeiernden erfordert.

Er bittet die Priester, pastoralen Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und Gläubigen in den Pfarreien, sich nicht zu überfordern: „Es sollen und können sicher nicht sofort wieder so viele Gottesdienste an so vielen Orten gefeiert werden wie bisher.“ Zum Beispiel muss zunächst geklärt und organisiert werden, wie sich die Gläubigen zur Teilnahme am Gottesdienst anmelden können.

Die Pfarreien stehen zudem vor der Aufgabe, einen Empfangsdienst für die Gottesdienste zu organisieren, der für den Einlass in die Kirche und die Einhaltung der Regeln sorgt. „Das geht alles nicht von jetzt auf gleich. Auch wenn öffentliche Gottesdienst staatlicherseits schon ab Sonntag wieder zugelassen sind, kann die notwendige organisatorische Vorbereitung dazu führen, dass wir an manchen Orten vielleicht erst im Lauf der Woche oder zum kommenden Sonntag die ersten Gottesdienste werden feiern können“, wirbt Generalvikar Sturm um Verständnis und einen behutsamen Einstieg in die Wiederaufnahme gemeinschaftlicher Gottesdienste.

Hier erfahren Sie mehr zu den Vorgaben zur Feier der Liturgie im Bistum Speyer in Zeiten der Corona-Pandemie: ==> Vorgaben als PDF zum Herunterladen <== (Link anklicken)

Es gelten weiterhin die Vorgaben der Bundesregierung, der Landesregierung Rheinland-Pfalz, des RKI (Robert-Koch-Institus) und des Bistum Speyers, gerade auch im Bezug auf Risikogruppen und deren Schutz. Auch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann bittet alle Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, noch um etwas Geduld und erinnert daran, dass die Pflicht zum sonntäglichen Kirchgang weiterhin für alle aufgehoben ist. 

Zur Risikogruppe für schwere Verläufe gehören nach Angaben des Robert-Koch-Inistitutes (RKI) (unter Berücksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Publikationen) folgende Personengruppen:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)

Den vollständigen Steckbrief zum SARS-CoV-2 können Sie sich hier herunterladen. Das PDF wurde am 30.04.2020 von der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit dem Stand 24.04.2020 entnommen:

==> RKI-Steckbrief zum SARS-CoV-2,der COVID-19 (Coronavirus-Krankheit-2019) auslöst <== (Link hier anklicken) 

 

 

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