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Kirche St. Johannes der Täufer Ebernburg

Die Kirche ist dem Hl. Johannes der Täufer (Enthauptung) geweiht. Sie wurde erbaut in den Jahr 1915 bis 1918. Insgesamt finden 210 Besucher Platz. Im Turm hängen drei Glocken.

Geschichte von Pfarrei und Kirche

Burg im II. Jahrhundert salischer Besitz. Burg mit Ortschaft und Kirche St. Johannes im Besitz der Grafen von Saarbrücken, 1237 der Leininger, 1338 der Raugrafen von Altenbaumburg, 1347 bzw. 1381 der Grafen von Sponheim-Kreuznach, (durch Erbschaft) der Pfalzgrafen von Simmern und des Markgrafen von Baden, 1482 von Schweikart von Sickingen, 1771 von Kurpfalz, 1794 französisch, 1816 bayerischer Besitz. Pfarrei Ebernburg genannt in Urkunden des Bistums Worms von 1212.

Ebernburg gehört zum Archidiakonat des Mainzer Dompropstes und zum Landkapitel Münsterappel.

Alte Kirche im 13. Jahrhundert erbaut. 1483 St. Annakapelle auf der Burg errichtet. Seit 1551 haben in der Burgkapelle und Pfarrkirche die Anhänger der Reformation alle Freiheit (Butzer, Schwebet, Okolampadius, Aquila), Untergang der katholischen und Errichtung der lutherischen Pfarrei 1558. l. Hälfte des 17. Jahrhunderts Sickingen-Ebemburg wieder katholisch, Rekatholisisierung erfolglos. Kirche 1689 simultan (Ludwig XIV.), auch nach dem Frieden von 1697. Schloßkapelle versehen die Seelsorger. 1708 Wiedererrichtung der katholischen Pfarrei, Personalunion mit Norheim (Kreuznacher Karmeliter). 1787 Lokalkaplanei in Ebernburg. 1803 ernannte Bischof Colmar von Mainz den ersten Pfarrer von Ebernburg (Dekanat Wöllstein), 1817 zur Diözese Speyer (Dekanat Kirchheimbolanden, 1924 Rockenhausen). 1901 Simultaneum abgelöst.

Adresse: Schlossgartenstr. 35 (Ecke Triftstraße), 55583 Bad Kreuznach

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